Es folgten Einblicke in Projekte innerhalb des ÖSKO-Netzwerks, darunter die Entwicklung des neuen HAK-Lehrplans – an dem Michaela Rückl maßgeblich beteiligt ist – und dessen Implikationen auf Themen wie Interkulturelles Lernen und KI. Der Lehrplan beruht auf einem vernetzten, mehrsprachigkeits- und interkulturalitätsorientierten Ansatz. Ausgangspunkt ist die europäische Sprachenpolitik, die Mehrsprachigkeit nicht als Aneinanderreihung isolierter Sprachen, sondern als dynamisches Repertoire versteht. Das neue Fach InKo (Internationale Kommunikation mit Fokussprache) basiert eine gewählte lebende Fremdsprache, bezieht aber konsequent Erst-, Zweit- und weitere Fremdsprachen sowie Familiensprachen der Lernenden ein. Ziel ist der Aufbau mehrsprachiger und mehrkultureller Kompetenz, die Förderung von Sprachlernfreude sowie die Berücksichtigung individueller Lernbiografien in einem stark heterogenen schulischen Kontext.