Schriftgröße
  • A-
  • A
  • A+
Farbe Wesite
  • R
  • A
  • A
  • A
Zum Hauptinhalt
ÖSZ Plattform
  • Startseite
  • Kalender
  • Mehr
Deutsch ‎(de)‎
Deutsch ‎(de)‎ English ‎(en)‎
Gastansicht
Login
ÖSZ Plattform
Startseite Kalender
Alles aufklappen Alles einklappen

Minderheitensprachen auf dem Weg zur KI (Eva Vetter, Stefanie Cajka)

  1. ÖSZ-Arbeitsgruppen
  2. ÖSKO
  3. ÖSKO-Tag
  4. Minderheitensprachen auf dem Weg zur KI (Eva Vetter, Stefanie Cajka)
Abschlussbedingungen

Einen thematischen Schwerpunkt bildete der Beitrag von Eva Vetter und Stefanie Cajka (Universität Wien), die das Potenzial von KI für Minderheitensprachen beleuchteten und aufzeigten, welche Voraussetzungen notwendig sind, um diese Technologien verantwortungsvoll und im Sinne lebendiger Mehrsprachigkeit zu nutzen.

 

Präsentiert wurden die Ergebnisse des Projektes RISE UP. KI-Technologien besitzen erhebliches Potenzial für die Unterstützung und Förderung „kleiner“ Sprachen, insbesondere im Bereich des Sprachenlernens und der alltäglichen Sprachverwendung. In Kontexten, in denen Lernmaterialien, Gesprächspartnerinnen und sichere Räume für Sprachpraxis fehlen, können personalisierte, interaktive KI-Tools Zugang schaffen, Motivation erhöhen und einen niedrigschwelligen Einstieg in die Sprachverwendung ermöglichen. Erste empirische Ergebnisse aus dem Projekt– etwa Befragungen und Interviews mit Sprecher:innen des Burgenländischkroatischen – bestätigen sowohl die wachsende Erwartungshaltung an digitale Angebote als auch die Hoffnung, dass solche Technologien zur Sichtbarkeit und Lebendigkeit der eigenen Sprache beitragen.

Gleichzeitig bestehen klare Risiken: Sprachliche und kulturelle Verzerrungen, Standardisierungsdruck, ungleiche Repräsentation, ökologische und sozioökonomische Belastungen sowie mögliche Qualitätsverluste durch synthetische Daten. Für nachhaltige und verantwortungsvolle KI-Anwendungen in Minderheitensprachen braucht es deshalb hochwertige, rechtssichere Sprachressourcen, solide Dokumentation und die aktive Einbindung der Sprachgemeinschaften.

KI kann aber keine „Sprachrettung“ leisten, aber sehr wohl die Sprachverwendung und das Lernen unterstützen. Voraussetzung für erfolgreiche Systeme ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Linguistik, Informatik, Recht und Communities, sowie politische Entscheidungen, die Ressourcenaufbau, Partizipation und KI-Bildung fördern.

Vorhergehende Aktivität Sprachliche Bildung und Förderung - Kompetenzen von Elemtarpädagog:innen
Nächste Aktivität KI-gestützte mehrpsrachige Dienste der EU-Kommission (Dorothee Sauermost, in Vertretung Albert Göschl)

Kontaktieren Sie uns

Folgen Sie uns

Gastansicht (Login)
Unsere Datenlöschfristen
Powered by Moodle

Dieses Design wurde entwickelt von

Conecti.me